Auf diesem Rundgang wird die “città nuova",

die neue Stadt, entdeckt, die verschiedene einheimische Architekten (die Caselli und die Trollivor Allem) seit der Eroberung durch die Savoyer (1707) errichtet haben, sowie nach dem Abriss eines ganzen Viertels auf der linken Seite des Flusses Tanaro (1728), um dort die von Ignazio Bertola entworfene Militärzitadelle zu erbauen.

Eine kleine Tour auf der Entdeckung des barocken Gesichts der Stadt kann in den Strassen des historischen Zentrums erfolgen. Unter den Schmuckstücken der zivilen Gebäude sind sicherlich (Palazzo Ghilini ) (piazza della Libertà, dem Architekten Benedetto Alfierizugeschrieben) und jetzt Sitz der Präfektur und Provinzverwaltung; der nahe gelegene (Palazzo Cuttica ) di Cassine, in dem das Konservatorium und die Städtischen Museen (via Parma) liegen, (Palazzo municipale ) (piazza della Libertà, Werk von Giuseppe Caselli und Leopoldo Valizone), (Palazzo Guasco ) (via dei Guasco, 47-49).

Faszinierend ist auch ein weiterer Rundgang, auch dieser durch die Strassen im Zentrum, auf Entdeckung der kleineren Zivilgebäude: hier einige Namen, wie bei einer Schatzsuche (die Adelssitze sind normalerweise durch ein Hinweisschild gekennzeichnet): die Palazzi Prati di Rovagnasco, Prati-Capriata, Conzani, Dal Pozzo, Ferrari di Castelnuovo, Figarolo di Gropello, Civalieri di Masio, Gavigliani, Bolla, Cavasanti, Trotti-Bentivoglio, Tapparone-Canefri. Die Adressen gebe ich hier nicht an, garantiere aber, dass keines der Gebäude mehr als zweihundert Meter vom Hauptplatz entfernt steht.

Nicht weniger zahlreich vertreten sind die religiösen Gebäude, angefangen mit einigen klassischen Beispielen eines schlichten, eleganten Barocks: die (Kirchen Santa Lucia ) (piazza Santa Lucia), (Santi Alessandro e Carlo ) (via Alessandro III), Santi Stefano e Martino (piazza Santo Stefano), San Rocco (piazza San Rocco), San Giovannino (corso Roma) und San Lorenzo (via San Lorenzo).

Auch in diesem Fall sollten die sogenannten geringeren Bauten nicht vernachlässigt werden: die Kriche Santi Sebastiano e Dalmazzo (via San Dalmazzo), Santa Maria della Misericordia (piazza Turati), Beata Vergine Assunta (via Guasco), Annunciata (via Rattazzi), Santa Maria della Domus Magna (via Ghilini), die Kirche des ehemaligen Bischofsseminars (via Vochieri). Roberto Livraghi